Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten

Lebensmittel Garten

Die Zeiten, wo es selbstverständlich war, Lebensmittel selbst im eigenen Garten anzubauen, sind leider nun gänzlich vorbei. Da die Grundstücke immer teurer und kleiner werden, um mehr Häuser darauf zu bauen, wird der Eigenanbau immer schwieriger.

Ich bin Gott sei Dank noch in der glücklichen Lage, Lebensmittel selbst im eigenen Garten anzubauen. Auch verfüge ich über ein Gewächshaus und kann dort schon früh im Jahr Samen aussähen, um dann die Gemüsepflanzen im Freiland anzupflanzen.

Im März beginne ich mit dem Umstechen der Gartenfläche und teile die Beete ein. Hierbei beachte ich den Fruchtwechsel, damit nicht die gleiche Gemüsesorte auf das selbe Beet gepflanzt wird. Die Anordnung wird für das nächste Jahr in einem Plan aufgezeichnet.

Im Gewächshaus habe ich bereits Samen ausgesät für Porree, Kohlrabi, Weiß- und Rotkohl und auch Rosenkohl und Salat. Wenn der Samen aufgeht, müssen die kleinen Pflänzchen pikiert werden, das heißt, es muss jedes Pflänzchen für sich eingesetzt werden. Für diese Arbeit braucht man viel Zeit und Geduld und kann ich es gut nachvollziehen, wenn der Gärtner für ein Salatpflänzchen 50 bis 70 Cent verlangt.

Nach den letzten Frösten, so Mitte Mai, werden die Pflanzen aus dem Treibhaus ins Freiland versetzt. Mit einem Seil, das ich über die Beete spanne, bekomme ich gerade Pflanzreihen. Mit dem Pflanzpflock steche ich Löcher in den Boden, mit einem gewissen Abstand, je nach Gemüseart und setze die Pflanzen hinein, andrücken und begießen.

Nun beginnt die laufende Pflege der Beete. Meine Großmutter sagte, man muss die Pflanze "großhacken". Also immer schön die Erde lockern ud gießen. Einige Gemüsesorten wie Radieschen, Karotten und Rote Beete sät man direkt ins Freiland. Wenn die Samen aufgehen müssen diese Pflanzen "verzogen" werden, das heißt, es werden einzelne Pflänzchen herausgezogen, so dass die anderen Platz zum wachsen haben.

Nach dem wir fleißig gehackt und gewässert haben, kann schon bald mit der Ernte der jeweiligen Gemüsesorten begonnen werden.

Meine Freundin sagt war immer, wenn dein Gemüse erntereif ist, kostet es im Geschäft auch nicht mehr so viel! Aber ich weiß was mit dem Gemüse in meinem Garten passiert ist und wie es gezogen wurde und kein Salat ist so gut wie der aus dem eigenen Garten.

Wichtig sind meines Erachtens natürlich auch immer die passenden und hochwertigen Gartengeräte. Dabei lege ich Wert darauf, dass ich nicht die Billigprodukte vom nächstne Discounter kaufe. Stattdessen gebe ich auch gerne einmal ein paar Hundert Euro für ein gutes Mulchgerät aus. Diese Investition lohnt sich jedoch meist auf lange Sicht gesehen. Teurere, aber deshalb auch qualitativ hochwertige Geräte haben eine sehr lange Lebensdauer. Außerdem geben die Hersteller meist eine viel längere Garantie darauf. Auf diese Weise spare ich auf lange Zeit Geld und auch Nerven.

Besonders gerne veredle ich mein selbst gezogenes Obst oder Gemüse mit anderen hochwertigen Produkten und bereite kleine Köstlichkeiten daraus. So schmecken Weintrauben aus eigenem Anbau mit einem guten Stück Käse aus einer Appenzeller Käserei besonders lecker. Auch zum Überbacken eines Gemüseauflaufs oder einer würzigen Zwiebelsuppe ist dieser kräftige Käse hervorragend geeignet. So schmecken die Produkte aus dem eigenen Garten gleich noch mal so gut.


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